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Das Update: Amsterdam ist abseits des Grachtengürtels alles andere als altmodisch

Amsterdam ist die schönste Stadt der Welt. Sage ich. Aber Grachten, Giebelhäuser und „gezelligheid“ sind nicht alles. Die holländische Mentalität und der Bevölkerungsdruck machen die permanente Selbstmodernisierung erforderlich.

Östlich von Centraal (dem Hauptbahnhof) sind ehemalige Docks wie Java oder Borneo längst mit schicken Townhouses bebaut. Kühne Brückenkonstruktionen verbinden die Inseln mit dem Festland.

Auf der Rückseite von Centraal befindet sich Amsterdam Noord – das kommende Viertel. Die vernachlässigte Seite der Stadt ist mit einer kostenlos Fähre erreichbar. Und neuerdings sind die noch voller – wegen des neuen Filmmuseums EYE.

Direkt nebenan steht die mittlerweile verwaiste Shell-Zentrale. Die würde in Köln nicht weiter auffallen. Aber ob sich in Amsterdam ein Käufer dafür findet? Ich wage es zu bezweifeln. Obwohl der Betonklotz als solcher viel zu bieten hat – zumindest von innen.

Auch westlich von Centraal wird die Stadt von neuen Bürotürmen eingerahmt, die sich nicht ohne Sinn für Ironie an die Optik der Kreuzfahrtschiffe anlehnen. Aber auch direkt vor Centraal wird gebaut und gebaut. Am Oosterdok ist die neue Zentralbibliothek (OBA) entstanden, das Muziekgebouw und ein Hotel.

Ein paar Meter weiter Richtung Osten wird es ein wenig nostalgischer. In den alten Speicherbauten sind nun Büros untergebracht. Und das Restaurant „Fifteen“, ein Franchise von TV-Koch Jamie Oliver.

Spätestens am dritten Tag eines Trips ist ein Besuch der gentrifizierten Viertel außerhalb des Grachtengürtels Pflicht.

Wer nach Amsterdam möchte: boardingcompleted vergibt in Zusammenarbeit mit dem Niederländischen Büro für Tourismus und Convention (NBTC) zwei Bahntickets, die bis Ende Dezember auf der ICE-Strecke Frankfurt-Köln-Utrecht-Amsterdam gültig sind. Einfach die Geschichte auf Twitter oder Facebook teilen – und dann die Auslosung abwarten. Viel Glück!

Informationen:

www.holland.com

Eine Grachtenrundfahrt durch die neuen Hafengebiete kostet 35 Euro pro Person (zweieinhalb Stunden inklusive Catering), findet nur bei ausreichender Teilnehmerzahl statt.

tours.amsterdamtour.nl

Das Filminstitut EYE ist täglich von 10 bis 22/23 Uhr geöffnet.

eyefilm.nl

Die neue Zentralbibliothek ist täglich von 10 bis 22 Uhr geöffnet, die Terrasse bietet einen hübschen Ausblick über die Stadt.

oba.nl

3 Kommentare

  1. Ik wist wel dat jullie niet echt aan het opletten waren tijdens de tour vrijdagmiddag…Het zal de kou zijn geweest.
    Zoals gemeld, de Toren Overhoeks is een paar maanden geleden verkocht, zie daarvoor http://twenty4amsterdam.com/page. Dit gebouw van architect Arthur Staal wordt verbouwd in club, hotel etc en gaat volgend jaar open.
    Verder is de info over het Oostelijke Havengebied wel heel gedateerd, het gebied is al vele jaren geleden bebouwd…
    En de foto bij Oosterdokseiland laat niet niet de nieuwe bibliotheek zien, maar de woningbouw en kantoren en het chinese drijvende restaurant. De bib ligt iets meer naar rechts.
    Tot een andere keer!
    succes,
    groet sabine

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