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Wortungetüme aus dem Tourismus (1): Surfermekka

Der Begriff: Surfermekka

Gesichtet in: Reiseführer Gardasee, Marco Polo

Wurde verwendet für: Riva del Garda, Norditalien

Verbreitungsgebiet: weltweit, von Kalifornien über Süadafrika bis Australien in namhaften Medien

Soll im konkreten Fall bedeuten: Aufgrund des häufig frischen Windes aus Alpenrichtung nutzen nicht wenige Windsurfer das Nordufer des Sees gerne als Ausgangspunkt für ihre Freizeitaktivitäten

Möglicher Assoziationsursprung: Nun ja, Surfen ist wie eine Religion. Zu dieser Sichtweise zumindest kann neigen, wer sich Filme wie „Riding Giants“ oder „Step into Liquid“ ansieht. Auch eignet sich der von Surfern gerne getragene Neoprenanzug hervorragend als Schutz gegen die in Saudi Arabien dem Vernehmen nach mitunter unbarmherzigen Sonne 

Das Problem: Mekka befindet sich in rund 100 Kilometern Entfernung zum Roten Meer mitten in der Wüste. Zu den praktischen Gründen aber kommen ethisch-moralische hinzu: von der Unterhaltungsindustrie sexuell aufgeladene Leibesertüchtigungsaktivitäten wie das Surfen sind nach Ansicht der Jury in Saudi Arabien wenig gesellschaftsfähig 

Urteil: Total bescheuerter Begriff, den kein normaler Mensch benutzen sollte

Tipp bezüglich der Verwendung des Begriffs in Artikeln und anderen Schriftstücken? Lassen Sie es sein – in 100 von 100 Fällen

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