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Eine kleine Wintermeditation am Rhein

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An ausgesuchten Tagen zeigt sich der Winter im Rheinland von seiner poetischen Seite. Nach Stürmen, Nebel und dem ersten Schnee, nimmt die Sonne wieder ihren unweigerliche Lauf, um schon am späten Nachmittag hinter dem Horizont zu verschwinden. Dabei aber spendet sie doch ausreichend Licht, um die Wolken melodramatische einzufärben.  Das Rheinufer zwischen Bonn und Köln leuchtet an solchen Abenden in  einem fast schon karibisch anmutenden Farbspektrum, von dem sich die Silhouetten der an Bord der Fähre heimkehrenden Ausflügler dunkel abheben.  Selbst die Schwäne scheinen von dem verschwenderischen Schauspiel beeindruckt. Dieser hier zumindest reckt  interessiert  seinen  Hals in den Abendhimmel, um einen Blick zu erhaschen.

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