Galerie
5 Kommentare

Auf Besuch bei den Göttinnen: Das Automuseum von Málaga

Die Königin der Automobile. Bis heute unerreicht: Der Citroen DS in einer Cabrio-Version

Die Königin der Automobile. Bis heute unerreicht: Der Citroen DS in einer Cabrio-Version

Ich bin kein Autofreak. Ja, in aller Regel bin ich froh, wenn ich ohne diese Dinger auskomme. Aber ich bin Teilzeitnostalgiker. Und genau deshalb leiste ich mir eine Schwäche für betagte Automobile. Weniger für die Motoren, als für die absurd protzigen oder anrührend eleganten Formen.[Weiterlesen]

Galerie
0 Kommentare

Highway aus Sand – der 75-Mile-Beach auf Fraser Island

IMG_0981

Kilometerweit Sand, rollende Brandung und ein kühlender Wind in der subtropischen Hitze: Die Ostküste von Fraser Island hat alles, was Sonnenanbeter lieben. Doch gegen einen Handtuchurlaub spricht einiges auf der größten Sandinsel der Welt. Im Wasser jagen Haie, und der Strand ist ein öffentlicher Highway, wenn nicht gerade ein Flugzeug landet.[Weiterlesen]

S13_0027

Der 928 sollte es richten. Dem Coupé mit einem unter der langen Fronthaube montierten Achtzylinder traute man bei Porsche zu, ein äußerst schweres Erbe anzutreten. Er sollte die Lücke füllen, die der 911 reißen würde. Aus heutiger Sicht mag man es kaum glauben, aber Porsche plante 1977 tatsächlich das Ende der Baureihe, die inzwischen fast als Synonym der Marke gilt. Anfang der Achtziger sollte der Neunelfer auslaufen. Doch es kam anders. [Weiterlesen]

Galerie
11 Kommentare

Unterwegs im Lastwagen – Als Beifahrer mit dem Truck durch die USA

Mit 21 000 Litern Mineralwasser im Gepäck geht es die lange Steigung rauf. „Jetzt kommen wir ins Schwitzen“, sagt Günther und beobachtet die Instrumente. Die Motortemperatur steigt. Im Fußraum wird es warm. Der gut 60-jährige Blondschopf drosselt die Geschwindigkeit und lässt die 550 PS unter der Haube des Kenworth-Trucks gemächlich die Arbeit verrichten. In Los Angeles hatte der Trucker den Hänger mit dem Lebenselixier angekoppelt. Sollte der Motor in der Mojave Desert schlapp machen – verdursten würden wir nicht; wir müssten nur das Siegel am Trailer brechen. [Weiterlesen]

Galerie
2 Kommentare

Posieren und Polieren – Für mehr Durchblick auf Automessen

Auf einer Automesse laufen sich die Besucher die Füße wund, doch die Hostessen stehen sie sich platt. Als blickebündelndes, oft eng bis dürftig bekleidetes oder manchmal verkleidetes Beiwerk fürs heilige Blech stehen sie den ganzen Tag, schmiegen sich wie Katzen an die blanken, kalten Flächen und müssten eigentlich eine Versicherung gegen Schäden durch Fotoblitze abschließen. Manche sind so schön, dass selbst notorische Motorjünger erst einmal ihre Linse auf die Damen zentrieren.

Dass ihr Lächeln im Messemarathon früher oder später etwas android anmutet, sei ihnen verziehen. Wahrscheinlich passiert es aus Selbstschutz. Denn so viel Verbindlichkeit, wie ein einziges Lächeln erzeugen kann, tausendfach abgerufen, würde an den psychischen Grundfesten rütteln und früher oder später zwangsläufig zur Selbstauflösung führen. Dann also lieber auf Roboter vom Planeten Grinsebacke machen.

Zu den Finessen gehört auch, dass manche ihr Grinsen am Zenit einrasten lassen können. Das beugt der Übersäuerung der Gesichtsmuskulatur durch zu viel Bewegung vor. Der ein oder andere Reflex ist ihnen also gestattet, den Hostessen. Gerade auch in Anbetracht manchen männlichen Messebummlers, der so viel Appeal bis zu den Präsentiertellern weithin hörbar zum Leid der Ladys nur mit einem unkontrollierten Lippenzucken oder Wildkatzenbrummen verarbeiten kann. Ist das nicht furchtbar? Wir finden: jein.

So viel also zur durchaus und leider menschlichen Implikation der Libido im artifiziellen Kontext der Parallelwelt einer Automesse. Und dann gibt es noch eine andere Spezies, die andere Abwehrroutinen entwickeln muss. Es sind die unablässig wie ein Störfeuer um die schillernden und stets von Meteoriteneinschlägen im Nano-Maßstab bedrohten Autos schwirrenden Reinigungskräfte, die bei den Fotofreaks schockartig Allergie auslösen. Schon wieder so ein hässlicher Idiot mit Staubwedel ins Bild gelatscht!

Die oft mit Billighonoraren abgespeisten Polierer haben Sprühflaschen am Gürtel baumeln und unter den Achseln bunte Puschel klemmen, die auf ihren Einsatz gegen Staubpartikel warten, wenn gerade der Lappen Fettabsonderungen von Fingern eliminiert. Die Polierer selbst müssen nicht schön sein, nur das, was sie bearbeiten. Und da sie nicht schön sein müssen, passen sie nicht ins Bild, werden angepflaumt, pflaumen zurück, oder ziehen einfach ihren Stiefel durch, egal wie viele Finger an den Auslösern lauern. Was eine tragische Verkettung und Verkennung! Sie sorgen doch für den eigentlichen Glanz im ganzen Zirkus der Vehikel! Sehen Sie eine Fotoreihe vom Mondial de l’Automobile 2012 gegen den Cyrano-de-Bergerac-Effekt auf Automessen: