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Island, das Land der Vulkane und des Gammelhais – und das Land, in dem ich vor den Sagenhelden kapituliert habe

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E 15: Der Eyjafjallajökull hat 2010 bei seinem Ausbruch halb Europa lahmgelegt

Einige Flecken auf diesem Planeten benötigen keiner großen Worte. So würde meine schamhafte Erklärung gegenüber einem Reiseredakteur lauten, wenn ich ihm erklären müsste, dass ich mit der Vielzahl von 237 Sagenhelden, deren Wirken mir während vier Tagen in Island zugetragen wurde, schlichtweg überfordert war. [Weiterlesen]

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Montreal – Kanada für Hedonisten

Montreal von oben

Montreal soll eine Stadt der Gegensätze sein? „Ach was“, sagt Annique Dufour. „Wir haben hier höchstens den Boulevard St. Laurent als eine Art Demarkationslinie.“ Westlich davon wird mehr Englisch gesprochen. Und im Osten halt Französisch. Gut, räumt die zweisprachig aufgewachsene Enddreißigerin ein, die Wolkenkratzer der Innenstadt unterscheiden sich mit ihrer strikt amerikanischen Architektur dramatisch von der europäisch anmutenden Altstadt. Und der 233 Meter hohe Mont Royal überragt das weitläufige Tal des St. Lorenzstroms weit.
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Unter dem Vulkan in Pucon: Eine kleine Tour durch Chile (Teil 2: Patagonien)

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Nachdem uns diese Stadt in ihren Bann gezogen hat, geben wir unserer Reise eine andere Note. Wir fahren rund 800 Kilometer gen Süden ins Outdoor-Zentrum Pucon. Dort treffen wir Mathias Boss, der vor 15 Jahren mit seiner Familie nach Chile ausgewandert ist. Damals gab es in Antilco noch keinen Strom. Das, was einmal seine Ranch werden würde, war nur über eine wacklige Holzbrücke erreichbar. Und bis heute muss er immer darauf gefasst sein, dass ihm die Elemente zu schaffen machen. Der gelernte Automechaniker nämlich wohnt zu Füßen des Vulkans Villarrica.

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Dennoch sitzt der 51-Jährige heute fest im Sattel. Er beherbergt rund 20 Pferde der einheimischen Rasse Criollos Chilenos, mit denen er Expeditionen durch Nordpatagonien anbietet.

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Es ist ein sonniger Morgen Mitte Oktober, als Matthias uns verspricht, dass wir während unserer halbtägigen Tour drei Vulkane zu sehen bekommen werden. Als wir aufbrechen, reiten wir zunächst über die Hauptstraße, was in der geographischen Mitte Chiles einem nahezu autofreien Schotterweg gleichkommt.

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Während am Wegesrand heimische Boldo-Sträucher und importierte Kirschbäume ein opulentes Blütenmeer formieren, blicken wir auf die Ausläufer der Voranden. Das einfache Leben, sinniert Matthias, hat ihn dazu bewogen, hier einen Neustart zu wagen. „Die Wälder da oben sind unberührt. Hektik kennen wir nicht.“

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Pink cowgirl

Nach einer Weile biegen wir um eine Ecke. „Da vorne ist er“, sagt Boss. Er meint den schneebedeckten Villarrica, der in 2840 Metern Höhe bedächtig seine Rauchwölkchen in den azurblauen Himmel ausstößt. Nun ist es Zeit für einen kleinen Galopp. Seine Pferde nämlich sind nicht darauf getrimmt, Touristen apathisch durch die Landschaft zu tragen. „Nein, die haben Charakter.“

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Später, beim Barbecue im heimischen Garten, kommen die Spezialitäten der Region auf den Tisch: Steak und Chorizo, dazu Pebre, eine scharfe Sauce mit Tomaten, Zwiebeln und Koriander.

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„Was ihr heute gesehen habt“, sagt Matthias, „war noch gar nichts“. Erst bei einem einwöchigen Ritt durch die menschenleeren Anden würden sich das Land und die Einsamkeit so richtig erschließen.

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Am nächsten Tag sind wir schon weit vor Sonnenaufgang auf den Beinen. Wir wollen den Villarrica besteigen, wofür es geeigneter Ausrüstung bedarf. Mit Rucksack und Eispickel stehen wir gegen 8 Uhr an der Talstation eines kleinen Skigebiets. Weil es abermals ein sonniger Tag zu werden scheint, geben die drei Bergführer ihr OK für den Aufstieg. Wie die anderen zwölf Expeditionsteilnehmer, weiß auch Annerieke aus dem niederländischen Groningen nicht so recht, ob ihr heute ein kleines, oder vielleicht doch eher ein größeres Abenteuer bevorsteht.

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1650 Höhenmeter liegen vor uns. Und weil der Frühling noch jung ist, führt lediglich die erste halbe Stunde durch Geröllfelder. Danach geht es durch Schnee.

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Die erfahrenen Guides geben einen bewährten Rhythmus vor: 50 Minuten im Gänsemarsch über Trampelpfade klettern, anschließend zehn Minuten Pause zum Essen, Trinken und Auftragen von Sonnenmilch.

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So ist der Berg binnen fünf bis sechs Stunden zu bewältigen – vorausgesetzt, dass der Vulkan sein Temperament zügelt. Für solche Fälle befindet sich im Gepäck eine Gasmaske. Und dann ist die sofortige Umkehr angesagt.

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Die ersten drei Stunden geht der Plan auch für Annerieke mühelos auf. In der intensiver werdenden Sonne aber wird der Schnee immer sulziger. Der Ausblick auf die Anden muss nun häufiger als Entschädigung für den kräftezehrenden Aufstieg herhalten. Auf 2800 Metern Höhe – auch die Holländerin ist längst erschöpft – ziehen plötzlich Wolken auf. Binnen Minuten schlägt das Wetter um.

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Die Guides beraten kurz, ob wir die Expedition im Nebel fortsetzten können. Sie sprechen von einer „außergewöhnlichen Situation“, doch weil es nur noch ein paar Minuten bis zum Gipfel sind, sehen sie keine Gefahr.

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Als es oben noch einmal aufklart, können wir sogar kurz in den Vulkankessel blicken. Im eisigen Wind ziehen wir rasch unsere Schneeanzüge an, um uns für die originelle Art des Abstiegs zu wappnen: In vorgefertigten Rinnen rutschen wir auf einem Plastikteller den Berg hinunter – mit dem Eispickel als einziger Bremse. Annerieke ruft durch den Nebel, dass es sich wohl eher um ein größeres Abenteuer handelt.

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Als Belohnung für die Strapazen zische ich mir auf dem Weg nach untern erstmal mein Gipfelbier, das mir oben aus gegebenem Anlass verwehrt geblieben ist. Danach geht es zur weiteren Belohnung noch ein paar Tage im Hotel Antumalal.

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Erneut wähnen wir uns in einer anderen Zeit, denn das von einem Schüler des amerikanischen Architekten Frank Lloyd Wright erbaute Haus ist ebenso großartig wie unwahrscheinlich.

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In dem organisch in die Landschaft integrierten Flachbau blicken wir vom Bett aus ungehindert auf den Villaricca-See. Und das original aus den 50er Jahren stammende Mobiliar sieht aus wie aus der US-Fernsehserie „Mad Men“.

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Doch es war nicht Protagonist Don Draper, der es sich hier hat gut gehen lassen, dafür aber Hollywood-Ikone James Stewart und Königin Elisabeth II. Am letzten Außenposten der Zivilisation vor den noch weithin wilden Anden vereinen sich so alte und neue Welt.

Informationen:

Anreise:

Mit LAN Chile via Madrid nach Santiago de Chile (ab 900 Euro), dann per Mietwagen oder mit dem gut ausgebauten Überlandbussystem weiter bis nach Valparaiso und Pucon, für die Einreise ist ein sechs Monate gültiger Reisepass erforderlich, die beste Reisezeit ist von Oktober bis April.

Pucon ist das regionale Zentrum für Outdoor-Aktivitäten mit vielen Restaurants uns Bars.

Unterkunft Pucon:

Hotel Antumalal, gebaut von einem Schüler Frank Lloyd Wrights, mit Originalmöbeln aus den 50er Jahren und Ausblick über den Villarica-See, zwei Kilometer außerhalb von Pucon ab 200 Euro

Hotel Gudenschwager, eher einfache Unterkunft in Pucon, ab 80 Euro

Aktivitäten:

Matthias Boss bietet mit Ausgangspunkt der Ranch Antilco (30 Minuten von Pucon) Ausritte von einem halben Tag bis zu zehntägigen Andenüberquerungen an, Unterkunft in Cottages möglich.

Die Firma Aguaventura in Pucon bietet begleitete Aufstiege auf den Vulkan Villarica an, für die Zugangsregistrierung zum Nationalpark ist ein Reisepass erforderlich, je nach Ausrüstungsbedarf ab 80 Euro

Die Termas Geometricas (etwa zwei Stunden außerhalb von Pucon) können nur per Pkw erreicht werden, Eintritt etwa 20 Euro.

Unterkunft Valparaiso:

Hotel Palacio Astoreca, in einer frisch renovierten Kolonial-Villa gelegenes Boutique Hotel, an 230 US Dollar

Informationen:

chiletourism.travel

lan.com

antumalal.com

hogudens.com

antilco.com

aguaventura.com

hotelpalacioastoreca.com

Ralf Johnen, Februar 2013

Die Reise wurde von Tourismo Chile unterstützt.

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Oklahoma City: Renaissance einer Stadt voller Mythen

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Bill Hudspeth trägt einen Strohhut mit hochgestellten Krempen. Sein rundliches Gesicht zeugt von großer Zufriedenheit. Der Cowboy aus Marietta, Oklahoma, hat an diesem Montagvormittag ein Vermögen gemacht: 1200 Rinder der Spezies Texas Long Horn hat er verkauft – zum Stückpreis von 855 Dollar.

Ein Lächeln wie JR - Bill Hudspeth

Ein Lächeln wie JR – Bill Hudspeth

Knapp 1.000.000 Dollar reicher lässt Hudspeth den Arbeitstag ausklingen. Entspannt sieht er sich an, was die Konkurrenz so aufzubieten hat.

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Im Minutentakt erhalten die Viehherden Einzug in eine kleine Arena, wo sie wie Sportwagen vorgeführt werden. Für das ungeübte Ohr anfangs kaum verständlich, reiht ein Auktionator mit enormer Geschwindigkeit Silben aneinander. Nach wenigen Sekunden reagieren die Anwesenden mit einschlägigen Handzeichen auf das Kauderwelsch. Ist der Zuschlag erteilt, werden die Rinder von Cowboys durch ein Labyrinth von Gängen zum Truck des neuen Besitzers getrieben.

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Über Hunderte von Metern reihen sich in den National Stockyards von Oklahoma City Parzellen aneinander, die Viehherden ein temporäres Zuhause bieten. Dabei geht es kaum anders zu, als zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Durch ihre Lage inmitten des Kontinents stieg die Stadt seinerzeit erst zu einem Eisenbahndrehkreuz und dann zu einem Handelsknotenpunkt auf.

Ein Lächeln fast wie Bill Hudspeth: Darrin Williams

Ein Lächeln fast wie Bill Hudspeth: Darrin Williams

2400 Menschen waren in den Stockyards einst beschäftigt. Und obwohl es heute nur noch ein Bruchteil ist, hat die Wildwest-Romantik imer noch Bestand – genau 100 Jahre nach der Eröffnung. Darrin Williams, ein kerniger Cowboy mit Karo-Hemd und Sporenstiefeln, verdient sein Geld bei einem der acht hier tätigen Kommissionäre. „Das Ganze“, meint er, „ist eine Art Broadway-Show“. Live-Auktionen seien wohl nicht mehr nötig, aber die Leute hätten halt ihren Spaß daran.

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Ein Backstein-Portal, auf dem ein riesiger Rinderschädel thront, signalisiert unmissverständlich, wo das frei zugängliche Gelände der Stockyards beginnt. Auch außerhalb des Areals jedoch ist die mythenreiche Epoche der amerikanischen Geschichte greifbar: Über eine Handvoll Blocks präsentiert sich Stockyard City im Südwesten der Stadt wie im Western von gestern: Bei „Langston’s Western Wear“ kaufen Cowboys ihre ornamentierten Hemden, bei „Little Joe Boots“ ihre wild gemusterten Stiefel. Und „Shorty’s Caboy Hattery“ ist der Laden ihres Vertrauens, wenn es die Wahl der charakteristischen Hüte geht.

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Eine weitere Institution ist „Cattleman’s Café“, das älteste Restaurant der Stadt. Waren es in den Anfangsjahren noch Rodeoreiter und Poker-Helden, die in dem schummrigen Lokal zwischen den Viehhändlern speisten, so haben später von John Wayne über Ronald Reagan bis hin zu Lyle Lovett Zelebritäten unterschiedlichster Ausprägung hier ihre Steaks gegessen. Glaubt man einem populären Reisebuch, ist das ruhmreiche Restaurant gar einer jener 1000 Orte, die man als Amerikaner gesehen haben muss.

Pops galore

Pops galore

Ein Monument aus einer anderen Epoche hat hingegen kaum Spuren in der Stadt hinterlassen: die Route 66. Inzwischen weitgehend verblichen, hat sich die „Mutter aller Straßen“ einst auf fast 700 Kilometern ihren Weg durch den Bundesstaat Oklahoma gebahnt.

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Nur wenige Meilen außerhalb der Metropole jedoch lebt die „66“: Auf Original-Asphalt führt sie bei Arcadia vorbei an der überdimensionierten Nachbildung einer Limo-Flasche.

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Die Neonbeleuchtung lenkt die Aufmerksamkeit der Reisenden auf eine Tankstelle mit Diner hin. Mit mehr als 500 Sorten verfügt „Pops“ über die angeblich größte Softdrink-Vielfalt weltweit.

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In Stroud geleitet die Straße zum „Rock Café“, einem klassischen Biker-Imbiss.

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In Chandler können Nostalgiker eine Original-Tankstelle aus den 30er Jahren bewundern. Und in Clinton steht an ihrer Seite das „Oklahoma Route 66 Museum“, das dem Mythos mit allerlei Memorablia huldigt.

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Im Schatten der Wolkenkratzer von „Downtown“ trotzt auch jenes liebenswert kleine Art-deco-Gebäude dem allgemeinen Modernisierungseifer, das als Bahnhof fungiert. Noch – denn obwohl mit dem „Heartland Flyer“ neuerdings wieder Züge nach Fort Worth in Texas fahren, will die Auto-Lobby das Terminal zugunsten einer neue Schnellstraße abreißen.

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Alternativ diskutieren die Stadtväter den Bau einer Schnellbahn, die laut Elisa Milbourn viel besser in das Wiederbelebungsprogramm passt, das der republikanische Bürgermeister Mick Cornett seiner Stadt verordnet hat: Seit 1993 erhebt Oklahoma City eine zusätzliche Mehrwertsteuer, die ausschließlich für Investitionen in der Innenstadt verwendet wird. Wie die Studentin erzählt, hat der erhoffte Effekte schon bald eingesetzt: „Die Verödung der City hatte ein Ende und es gab eine regelrechte Renaissance.“
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Der einst kläglich vernachlässigte Oklahoma River etwa besitzt nun eine Promenade. Die Stadt konnte ein zugkräftiges NBA-Team für sich gewinnen. Und die in 2009 bewilligte dritte Stufe des Masterplans umfasst neben dem Schnellbahnbau auch ein Budget von 130 Millionen Dollar für die Anlegung eines Stadtparks. Am sichtbarsten manifestiert sich die Wiederauferstehung von Oklahoma City in „Bricktown“: Nachdem die Stadtväter den Industriedistrikt mit einem kleinen Kanalsystem durchzogen haben, siedelten sich in den Waren- und Packhäusern am Ufer Restaurants, Clubs und Bars an. In den Lofts darüber residieren die Kreativen.

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Glaubt man Elisa Milbourn, ist Oklahoma City inzwischen eine der angesagtesten Städte des Mittleren Westens. Die Bewohner schätzen nicht nur die vitale Innenstadt, sondern auch das Klima: „Im Sommer ist es sehr heiß, die Winter sind kühl und nur manchmal eisig.“ Auch daher werde ihre Heimatstadt mittlerweile von vielen Amerikanern als preiswerte Alternative zu Florida oder Kalifornien geschätzt.

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Eine erstaunliche Entwicklung, sagt die 30-Jährige, denn die Stadt lag 1995 so tief wie nie am Boden. Am 19. April des Jahres hatte Timothy McVeigh das Attentat auf das Murray Federal Building des FBI verübt. 168 Menschen starben bei dem Anschlag. Immer noch klafft an der betreffenden Stelle eine Lücke.

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Ein gelungenes Monument mit angeschlossenem Museum erinnert an die schmerzhafte Wunde. Der Moment, den sie selbst in der Schule erlebt habe, werde immer Teil der Stadtgeschichte bleiben, sagt Milbourn. Auch wenn diese sich noch so positiv entwickeln werde.

Bewegend: Ein Zaun in Oklahoma City wurde zu einer Gedächtniswand

Bewegend: Ein Zaun in Oklahoma City wurde zu einer Gedächtniswand

Informationen:

Oklahoma City hat rund 560.000 Einwohner, der Bundesstaat ist etwa halb so groß wie Deutschland und zählt 3,7 Millionen Einwohner. Die Stadt wird nicht direkt von Deutschland aus angeflogen, günstige Verbindungen führen über Houston oder Atlanta. Die beste Reisezeit sind die Monate Mai, Juni, September und Oktober. Im Hochsommer kann es mit über 40 Grad Celsius extrem heiß werden, die Winter sind kühl.

Oklahoma City eignet sich als Ausgangspunkt für den Besuch der Attraktionen, die sich sowohl westlich als auch östlich der Stadt entlang der Route 66 aneinanderreihen.

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Die frei zugänglichen Auktionen in den Oklahoma National Stockyards finden an Montag- und Dienstagvormittagen statt. Am 3. Oktober vor genau 100 Jahren wurden sie eröffnet.

stockyardscity.org

oklahomaroute66.com

route66.org

visitokc.com

travelok.com

onsy.com

Die Reise wurde von teilweise von Travel Oklahoma unterstützt.

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Auf der Sonnenseite des Arlbergs

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Die Schaumkrone auf dem Gipfelbier beginnt einzufrieren. Während sich die Sonne langsam senkt, leert sich die Terrasse auf der Ulmer Hütte rapide. Das sind die Minuten, die Don nach einem langen Tag auf den Skiern besonders genießt. Er weiß, dass er gleich mit uns nach Stuben abfahren wird. Über die Valfagehr, die mit fast fünf Kilometern zu den längsten Pisten am Arlberg gehört.

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Obwohl die Strecke als „blau“ klassifiziert ist, hat sie es in sich. Aufgrund der Länge, aber auch weil der Hang ziemlich zerpflügt ist, nun, da bald die Pistenraupen anrücken und das Alpenglühen die Lechtaler Alpen melodramatisch einfärbt. Dafür kann Don jetzt, da nur noch eine Handvoll Skiläufer unterwegs sind, endlich die ganze Breite ausnutzen – bis er nach einer anstrengenden Viertelstunde am Ziel ist.

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Stuben ist der kleinste Ort am Arlberg. Das Dorf fristet ein Außenseiterdasein, weniger, weil es genau wie Lech und Zürs zu Vorarlberg und nicht zu Tirol gehört, sondern viel mehr, weil in Stuben keine Könige und Zelebritäten ihren Winterurlaub verbringen. Auf die Sonnenseite des Arlbergs kommen nur Skiläufer wie wir, denen die mondänen Nachbarorte zu vornehm sind – und St. Anton auf Dauer zu turbulent.

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Nur ein paar Dutzend Häuser schmiegen sich an den Westhang des Arlbergs. Entsprechend fällt der Einstieg ins Skigebiet rustikal aus: Keine Sechsersesselbahn mit Sitzheizung, sondern ein Zweiersessellift. Doch die alpinen Herausforderungen lassen nicht lange auf sich warten: Nach einem kleinen Umweg über den Stubener Hausberg Albona sitzen wir schon um kurz nach 9 Uhr in der leistungsstarken Valfagehr-Bahn.

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Von der Bergstation geht es erst einmal durch Steissbachtal und Zammermoos hinunter nach Sankt Anton. Die Piste ist so etwas die örtliche Ski-Autobahn: Ideal zum aufwärmen, wenn noch nicht so viel Verkehr ist, und zugleich Einfallschneise zur Galzigbahn. Schon 1937 führte eine Kabinenschwebebahn vom Ort direkt hinauf zu diesem Gipfel des Arlbergs. Einer von mehreren Faktoren, die seinerzeit dazu führten,  dass sich St. Anton einen Ruf als führender Wintersportort erweisen konnte.

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Seit 2006 setzt die Galzigbahn abermals Maßstäbe: Die Talstation wird nun von zwei mächtigen Riesenrädern dominiert, die in einem futuristischen Glasbau prahlerisch in Szene gesetzt werden. Im Inneren laufen die Kabinen von oben kommend über ein Gewinde, wonach ein ebenerdiger Einstieg möglich wird. Über ein zweites Gewinde starten sie durch, um innerhalb von neun Minuten knapp 800 Höhenmeter zu bewältigen.

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Gemeinsam nutzen wir die Bergstation zum Umstieg in die Vallugabahn, die uns auf 2650 Meter befördert. Die Hasardeure unter den Skiläufern und Snowboardern klettern noch ein paar Höhenmeter weiter hinauf, vor allem dann, wenn sie den einzigen Weg hinüber nach Zürs in Angriff nehmen wollen. Dieses waghalsige Unterfangen aber ist nur in Begleitung eines Skilehrers möglich.

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Wir entscheiden uns für den Vallugagrat, der lediglich als rote Piste klassifiziert ist, aber schon manchem Nicht-Tiroler die Tränen in die Augen getrieben hat. Don jedoch wedelt geschmeidig über den buckligen Hang. Am rautenförmigen Schild mit der Nummer 15a hält er kurz inne: Der Schindlerkar Steilhang flößt auch routinierten Fahrern wie ihm Respekt ein. Es ist einer jener Hänge, auf denen St. Antons Reputation als Freeride-Areal für Fortgeschrittene fußt. Mit geübtem Auge aber findet er Traversen, durch die er sicher ins Tal kommt. „Das“, sagt Don, „tue ich mir nur einmal am Tag an“.

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Nach dem erfüllten Skitag entscheiden wir uns diesmal für eine grundlegend andere Abfahrt ins Tal. Diesmal geht nicht ins stille Stuben, sondern zu einer Institution in St. Anton: den Mooserwirt. Die rund 150 Höhenmeter über dem Ort gelegene Hütte besitzt in Sachen Après-Ski Legendenstatus. Zur Auswahl stehen eine Arena unter freiem Himmel und das Ladenlokal. Hier gehen um 16.30 Uhr die Rollos runter. Dann erklimmt DJ Gerhard seine Kanzel, um das Publikum mit Gassenhauern unterschiedlicher Herkunft zu erfreuen. Zumeist handelt es sich um Lieder, die sich im rheinischen Karneval einiger Beliebtheit erfreuen. Nicht selten jedoch entscheidet sich Gerhard auch für deren niederländische Interpretationen.

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Das Party-Publikum belohnt den Einsatz mit exstatischen Tanzbewegungen – auch auf den Tischen. Kellner mit auffällig gut trainierten Oberarmen bahnen sich auf engstem Raum ihren Weg, sie tragen bis zu 20 halbe Liter Bier auf ihren Tabletts. Lange nach Einbruch der Dunkelheit nimmt das Publikum die verbleibenden Höhenmeter in Angriff. Wir aber entscheiden uns fürs Taxi. Den Transfer nach Stuben lassen sich die Fahrer teuer bezahlen. 45 Euro kostet der Spaß.

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Doch bei minus zwölf Grad sind ihnen die Skiläufer ausgeliefert. Und ohne wenigstens einen Abend in der Après-Ski-Hölle (Eigenwerbung: „Die wahrscheinlich schlechteste Skihütte am Arlberg“) wäre der Aufenthalt in Sankt Anton unvollständig. Auch wenn Don darauf hinweist, dass die regelmäßig dort stattfindenden Fernsehaufzeichnungen für Privatsender ein falsches Licht auf die „Wiege des alpinen Skisports“ werfen könnten. Als solche nämlich bezeichnet sich die Region am Arlbergpass, seit am 3. Januar 1901 sechs Freunde den 1. Skiclub Arlberg St. Christoph gegründet haben.

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Der nächste Tag steht im Zeichen einer anderen Herausforderung: Die Abfahrt vom Kapall gehört zu den Klassikern des alpinen Skisports, hier wurde 2001 die Weltmeisterschaft ausgetragen. Mit einer Länge von über drei Kilometern zieht sich die Strecke empfindlich. Doch die schwarzen Pisten sind in den österreichischen Alpen meist ein Genuss: Wenig befahren, ausreichend breit und gut präpariert.

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Einen ähnlich hochqualitativen Anspruch erhebt die gesamte Tourismusregion für sich. Damit leidenschaftliche Skiläufer trotz wachsender Konkurrenz immer wieder kommen, geizen die Verantwortlichen nicht mit Investitionen: Seit 2008 ist der gegenüber liegende Rendl, der bis dahin nur umständlich erreichbar war, mit einer Hochleistungsbahn vom Ortskern St. Antons neu erschlossen.

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Am letzten Tag erinnert Don bei der erneuten Einkehr in die Ulmer Hütte an eine Geschichte, die ihm gerade zu Ohren gekommen ist: „Genau hier war 1904 der Ausgangspunkt zum ersten Skirennen, das je in den Alpen stattgefunden hat.“ Die Athleten fuhren ab nach St. Christoph, ackerten sich mit schwerem Sportgerät durch den tiefen Schnee hinauf zu mehreren Gipfeln, um schließlich in St. Anton zu finishen. Das waren laut Don noch Zeiten für ganze Kerle. Kaum hat er das gesagt, fährt er hinab nach Stuben. Die Valfagher-Abfahrt scheint komfortabler denn je. Mag sie auch no so zerpflügt sein.

Informationen:

Stuben liegt mit 1407 Höhenmetern knapp 100 Meter über St. Anton. Der Arlberg gilt als schneesicheres Spitzenskigebiet mit hohem Après-Ski-Glamourfaktor. Während Lech und Zürs vor allem bei der High Society beliebt sind, mischt sich das Publikum in St. Anton. Die Orte St. Christoph und Stuben sind ruhiger und preiswerter. Die Saison dauert bis Mitte April.

Insgesamt stehen 280 Kilometer Abfahrten und 84 Lift-Anlagen zur Verfügung. Der Ski-Pass (inklusive Lech und Zürs) kostet 47 Euro am Tag und 228 Euro für sechs Tage. Sportgeschäfte verlangen für Leih-Ski nicht selten horrende Preise, besser zuhause ausleihen oder im Internet zu festgelegten und meist reduzierten Preisen vorbestellen.

Die Anreise ist an Samstagen beschwerlich, die Autos stauen sich vor allem am Pfändertunnel. Routinierte Skireisende fahren bereits freitags bis kurz vor das Skigebiet und übernachten dort in einer Pension.

stuben.com

stantonamarlberg.com

www.arlberg.net  

www.mooserwirt.at

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Sommerfrische im Gezeitenland: Die Bay of Fundy in Kanada

Guy Quinn trägt sein Kajak weit den steinigen Strand hinauf. „Das wird nötig sein“, meint er. Wenig später zeigt er auf zwei helle Punkte, die sich auf einem Felsen befinden. Rund 75 Meter weiter, im eiskalten Wasser. „Auch diese beiden werden nach unserem Lunch nicht mehr da sein“, sagt er bestimmt.

Guy Quinn

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Dann richtet Guy auf einem angeschwemmten Birkenstamm eine kleine Mahlzeit an: kaltgeräucherter Lachs, dazu Cracker, Gurken, Melone und schwarzen Tee.

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Guy ist ein drahtiger Mann mit einem weißen Vollbart. Ein Typ Kanadier, wie es ihn in der Atlantikprovinz New Brunswick häufig gibt: Im Sommer paddelt er mit Touristen zu den unbewohnten Inseln, die sich vor Deer Island aus dem Meer erheben. Den Rest des Jahres unterrichtet er in Montreal Outdoor- und Umwelterziehung. Aktiv sein und im Einklang mit der Natur leben. Das ist es, was ihn treibt. „Geld und Besitz sind mir nicht so wichtig.“

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Die Mühlen der Zivilisation arbeiten in sicherem Abstand zu Deer Island. Das Eiland im äußersten Südosten des Landes ist nur mit einer Autofähre zu erreichen. Die nächste Stadt von einiger Bedeutung ist Boston, etwa sieben Stunden weiter südlich.

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Plötzlich zeigt Guy in Richtung des besagten Felsens, wo eines der beiden Objekte zum Start ansetzt. Ein Weißkopfseeadler, der nasse Füße vermeiden möchte. Bald darauf gibt auch sein Geselle den Standort auf. Wieder einmal spielen die Gezeiten in der Bay of Fundy den stolzen Raubvögeln einen Streich. Aus dem geruhsamen Frühsommertag auf dem Privatfelsen wird nichts.

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Auch der erste Kajakrumpf wird von den Fluten umspült, die nirgendwo auf der Welt so energiegeladen sind, wie in der Bucht zwischen New Brunswick und Nova Scotia: 17 Meter beträgt der Unterschied zwischen Ebbe und Flut an einigen Orten. Ein Naturereignis, das zweimal am Tag bis weit hinein ins Festland tiefe Furchen hinterlässt.

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Wenn das Meerwasser dann wenige Stunden später zurückkehrt, entwickelt es solche Kräfte, dass es in der Hafenstadt Saint John eine Stromschnelle nicht nur aufhält, sondern regelrecht zurückdrängt. Als „reverse falls“, einen umgedrehten Wasserfall, bezeichnen die Einheimischen das Phänomen.

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Höchste Zeit für die Weiterfahrt. Guy navigiert seine kleine Gruppe um eine Klippe herum. „Ein Wiesel“, jauchzt Ron aus Calgary, als er einen pelzigen Vierbeiner sieht. Doch Guy winkt ab. Das Tier, das über einen Teppich aus Algen gehuscht ist, gehört zu einer begehrteren Spezies. Schließlich blicken wir gerade auf „Mink Island“. Die Insel der Nerze. Trotz der rasant einfallenden Flut bleibt das Wasser spiegelglatt. Ein paar neugierige Seehunde nähern sich den Booten. Sie wollen wissen, wer sich in ihrem Revier tummelt.

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Zurück an Land, verspricht Joanne eine transzendentale Erweiterung des Naturerlebnisses. Schließlich nennt sich die Disziplin, die hier ausgeübt wird, „Kayoga“. Joanne bittet die Wassersportler auf blaue Matten. Es gilt, den Körper von den Anstrengungen des Tages zu entlasten: Mit Strategien zur Dehnung bestimmter Körperteile, dann mit Konzentrationsübungen. Beschwerte sich Ron anfangs noch, dass er kein „Stretcher“ sei, ist von seiner Matte nun ein leises Schnarchen zu vernehmen. Als er wieder aufwacht, sagt er: „Wow, sogar das Yoga war gut.“

Lektüre für Champions

Lektüre für Champions

Nur wenige Kilometer weiter südlich versucht sich auch Sarah McDonald an der Vermittlung von Glücksgefühlen. Die 36-Jährige Blondine ist Kapitän der „Elsie Menota“.

Sarah McDonald

Sarah McDonald

Das motorisierte Segelschiff ist im Hafen von „Grand Manan“ beheimatet, der größten Insel in der Bay of Fundy. Seit zwölf Jahren sticht Sarah an jedem Sommertag in See, denn die Bucht gehört zu den bevorzugten Refugien für Wale. „Die Flut spült alle zwölf Stunden jede Menge Köstlichkeiten herein“, sagt Sarah: Plankton, Makrelen und Heringe.

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Nach rund zwei Stunden lassen sich tatsächlich zwei Minkewale blicken. Kurz darauf steigt eine stattliche Fontäne aus dem Wasser. Der Vorbote dafür, dass nun ein majestätischer Finnwal seine Flosse zeigen wird. Nur der eine Blauwal, der sich laut Sarah in der Buch tummelt, will sich nicht blicken lassen.

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Auch Sandy Flagg lebt vom Temperament des Wassers. Der 52-Jährige verkauft „Dulse“ in allen Variationen – Meeresalgen, die Kenner in Salaten verarbeiten oder in Suppen. Mit beträchtlichem Aufwand pflücken Sandys Gehilfen die Gewächse, wenn die Ebbe es gerade zulässt. In Paketen von bis zu 50 Pfund karren sie ihre Beute an Land, wo sie getrocknet wird. Wenn es das Wetter erlaubt. Das Resultat duftet angenehm nach geräuchertem Salzwasser. Kundin Beth Johnston verrät: „Für mich ist das so gut wie Schokolade.“

The waves are clean, but the water is cold

The waves are clean, but the water is cold

Feinschmecker mit einer etwas konventionelleren Ausrichtung bevorzugen den Hummer, der in der Bucht in rauen Mengen vorkommt.

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In St. Andrews by the Sea gibt es kein Restaurant, das während der Saison nicht wenigstens ein Lobster-Sandwich im Angebot hätte. Der Ort ist nur durch eine schmale Wasserstraße vom US-Bundesstaat Maine getrennt – und er hätte das Potenzial, Kanadas einziges Seebad zu sein.

Vornehm: Das Algonquin Hotel

Vornehm: Das Algonquin Hotel

Doch der bedenkenlosen Vergabe dieses Prädikats steht wiederum die Bay of Fundy im Wege: Durch die Gezeiten kann sich das Wasser nicht aufheizen. Nur selten wird der Atlantik wärmer als zehn Grad – obwohl sich der Ort auf einem Breitengrad mit Wien befindet. NewBrunswick12

Pastellfarbene Holzhäuser prägen das Erscheinungsbild von St. Andrews. Dahinter erhebt sich auf einem Hügel das trutzige Algonquin Hotel.

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Wohlhabende New Yorker wussten die Sommerfrische hier schon vor 100 Jahren zu schätzen. Bis heute laufen zahlreiche amerikanische Yachten in den Hafen ein. Je nach Wasserstand verschwinden ihre Masten hinter den Pier-Anlagen. Aber höchstens für ein paar Stunden.

Immer für eine Überraschung gut: Yoga-Fan Ron aus Calgary

Immer für eine Überraschung gut: Yoga-Fan Ron aus Calgary

Informationen:

Die Bay of Fundy befindet sich zwischen den kanadischen Provinzen New Brunswick und Nova Scotia. Die Anreise erfolgt am besten über Halifax, zum Beispiel mit Condor ab Frankfurt (drei Mal wöchentlich ab 500 Euro). Eventuelle Zwischenübernachtung im Hotel „Prince George“ in der Innenstadt von Halifax: princegeorgehotel.com

Flirt im canadian style

Flirt im canadian style

Die beste Reisezeit sind die Monate von Juni bis Mitte Oktober. Im Juni blühen überall entlang der Straßen tausende Lupinen, im Indian Summer (Frühherbst) verfärbt sich Laub sehr ansehnlich.

Lupinen prägen im Frühsommer die Landschaft

Lupinen prägen im Frühsommer die Landschaft

Während der Sommermonate ist das Klima gemäßigt warm (Höchsttemperaturen 18 bis 28 Grad), am Meer jedoch kann es durch den kalten Ozean immer frisch sein. Bei Aktivitäten auf dem Wasser ist entsprechend warme Kleidung erforderlich.

New Brunswick ist der einzige kanadische Bundesstaat, der offiziell bilingual ist. Überall wird neben Englisch auch Französisch gesprochen.

Die Acadiens sind die französischsprachige Minderheit

Die Acadiens sind die französischsprachige Minderheit

„Kayoga“ auf Deer Island mit „Seascape Kayak Tours“, erreichbar mit der kostenlosen Autofähre ab Back Bay.

seascapekayaktours.com

Walbeobachtung auf Grand Manan mit „Whales-n-Sails“, erreichbar mit der kostenlosen Fähre ab Blacks Harbour.

whales-n-sails.com

Fahrrad fährt man in New Brunswick gerne mal im Kilt

Fahrrad fährt man in New Brunswick gerne mal im Kilt

Übernachtung in St. Andrews by the Sea: Fairmont Algonquin ab etwa 150 kanadische Dollar im Doppelzimmer.

algonquinhotel.com

Weitere Informationen:

tourismnewbrunswick.ca

de.canada.travel

Die Reise wurde vom kanadischen Fremdenverkehrsamt CTC und von Tourism New Brunswick unterstützt.

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