Die Malediven stehen auf der Liste der Traumziele bei zahlreichen Urlaubern weit oben. Luxuriöse Chalets über türkisblauem Wasser, feine, mit Palmenreihen besetzte Sandstrände sowie unvergessliche Ausflüge in die Unterwasserwelt gehören zu den größten Reizen einer Reise auf die Malediven.
Bei mir persönlich aber haben auch die Ruhe und Abgeschiedenheit, Exkursionen auf die Inseln der Einheimischen sowie das verführerisch leckere Essen einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Bequeme Anreise
Eine Reise auf den Archipel im Indischen Ozean ist denkbar einfach. Von Deutschland, Österreich und der Schweiz fliegen zahlreiche Fluggesellschaften die Malediven direkt an. Zwar benötigen Urlauber aus diesen Ländern ein Visum. Dieses aber wird bei der Einreise von den Behörden vor Ort auf unkomplizierte Weise ausgestellt. Das Papier ist maximal 30 Tage gültig, kann aber unter bestimmten Voraussetzungen verlängert werden.

Traumurlaub gefällig? Dann ab auf die Malediven
Ebenfalls attraktiv: die Malediven sind ein Ganzjahresreiseziel. Die Höchsttemperatur liegt fast durchgehend bei 28 Grad. Dabei scheint im Schnitt zwischen sieben und neun Stunden pro Tag die Sonne. Wer allerdings freie Wahl beim Zeitpunkt der Reise hat, sollte aus meiner Sicht die Monate Januar bis April in Erwägung ziehen. Nicht nur, weil es dann in Zentraleuropa meist grau und verregnet ist, sondern weil während unseres Winters auf dem Malediven Trockenzeit herrscht.
Die Malediven: Archipel mit mehreren Atollen
Weiterhin wissenswert: Die Malediven bestehen insgesamt aus 1198 Inseln, die sich über eine Nord-Süd-Ausdehnung von fast 900 Kilometern erstrecken. Davon gelten aktuell 220 offiziell als bewohnt. 144 Inseln werden touristisch genutzt. Fast die Hälfte aller 560 000 Malediver leben auf der nur zehn Quadratkilometer großen Insel Male in der gleichnamigen Stadt. Die abgelegeneren Eilande sind derweil nur dünn besiedelt. Die Bevölkerung ist streng muslimisch, was sich jedoch auf die Resort-Inseln nicht auswirkt. Obwohl sich das Land in den zurücklegenden Jahren fast flächendeckend dem Tourismus geöffnet hat, sind die Menschen Fremden gegenüber recht scheu.

Im Wasser ist ordentlich was los auf den Malediven
Die Flugzeit von Frankfurt zum internationalen Flughafen von Male beträgt etwas mehr als zehn Stunden. Vor Ort reisen die meisten Touristen nach Absolvierung der Formalitäten in mehr oder weniger großen Privatfliegern zum Zielort weiter. Der Aufenthalt wird den Besuchern dabei so angenehm wie möglich gemacht. Viele Inselresorts betreiben kleine Lounges mit Erfrischungsmöglichkeiten.
Trauminseln mit luxuriösen Unterkünften
Klassische Sehenswürdigkeiten für den Massentourismus existieren auf den Malediven nicht. Im Mittelpunkt stehen denn auch die vielen kleinen Trauminseln mit ihren Stränden und den oft sehr luxuriösen Unterkünften. Neugierig geworden? Dann entdecken Sie traumhafte Hotels auf den Malediven mit Voyage Pré. Der französische Anbieter ist auf individuelle Reisen auf hohem Niveau spezialisiert und verfügt über einen reichen Erfahrungsschatz bezüglich der Malediven.

Schattig: Straßenszene auf einer der knapp 220 bewohnten Inseln
Abgesehen von Insel und Unterkunft gilt es bei der Buchung jedoch noch weitere Dinge zu berücksichtigen. Denn auch wenn der Archipel nicht über Tempel oder Museen von internationalem Rang verfügt, so gibt es dennoch interessante Orte zu entdecken. Ein Tagesausflug auf eine Insel, die ausschließlich von Einheimischen bewohnt wird, ist ein Erlebnis von bleibendem Wert. Auf diese Weise erhält man Einblicke in die traditionelle Lebensweise der Bevölkerung. Mit ein bisschen Glück kann man außerdem Tempel oder andere geschichtsträchtige Bauwerke erkunden, selbst wenn diese keinen hohen kunsthistorischen Wert besitzen.

Zwei Dschunken auf der Suche nach Walhaien bei den Malediven
Tagestrips in die Unterwasserwelten
So gesehen lohnt es sich also bei der Buchung darauf zu achten, ob die Unterkunft der Wahl Ausflüge dieser Art anbietet. Dies gilt ebenso für Tagestrips in die Unterwasserwelten. Was man sich meiner Meinung nach auf keinen Fall entgehen lassen sollte, sind Halbtagesausflüge an den Rand eines der Atolle. Dort ist das Wasser besonders reich an Plankton, was Walhaie und Mantarochen anzieht. Wer sich dort vom Boot ins Wasser begibt, um zu schnorcheln oder zu tauchen, hat eine hohe Chance, die Meeresbewohner zu sehen. Für mich war genau dies das Schlüsselerlebnis meiner Reise auf die Malediven.
Text und Bilder: Ralf Johnen, November 2025.

Stilvoll: Musiker an Bord eines Ausflugsboots







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