Drei Tage in Boston drängen sich vor oder nach jedem Roadtrip durch New England geradezu auf. Doch auch als eigenständiges Reiseziel ist die vielleicht europäischste aller amerikanischen Städte immer gut.

Kopfsteinpflaster und Backsteinbauten: Bostons historischer Stadtkern
Nach drei Tagen in Boston steht für uns fest: Beantown boomt. Und das darf jeder wissen. Dabei beschränkt sich die größte Stadt in New England nicht nur auf das Übliche: Wachstum, neue Giga-Projekte und immer aufwändigere Angebote für Touristen.

Ein Muss während der drei Tage in Boston: Louisburg Square
Vielmehr rüstet sich Boston für die Zukunft. Das Fahrrad feiert – trotz einiger Schlaglöcher – einen ungeahnten Siegeszug und festigt Bostons Ruf als europäischste aller amerikanischen Städte. Auch pflegt die Stadt ihre Parks, die Grünflächen und die Ufer des Charles River wie kleine Heiligtümer. Überhaupt ist es ein Vergnügen sich draußen aufzuhalten, denn Boston ist »walkable«, man kann fast alles zu Fuß machen.
Beantown ist da, wo oben ist
Auch sonst ist ein Besuch in Beantown, wie die Einheimischen Boston zärtlich nennen, ebenso angenehm wie vielseitig. Die Restaurantszene floriert dank der heimischen Lobster, frischem Seafood und der vielen Ethnoküchen. Die Sportteams streiten erfolgreich um Titel. Die reiche Geschichte ist über den Freedom Trail leicht zugänglich. Überall lockt Kultur – und am Nordufer des Charles River besitzt Boston mit Cambridge noch die alternative Version seiner selbst.

Typisch Boston: Dampf, der aus der Kanalisation aufsteigt
Viel Stoff für drei Tage in Boston. Anlass genug für die Aufstellung eines Zeitplans, mit dem du alles aus einem Städtetrip nach Boston rausholst.
Tag 1 in Boston, 13 Uhr: Ankunft auf Logan International
Ankunft am Flughafen Logan. Die Immigration in die USA verläuft schnell. Anschließend nehmen wir den Shuttle zur U-Bahn-Station Airport und sind binnen 30 Minuten in der City. Schneller geht es kaum.

Ein bisschen Simon and Garfunkel, ein bisschen Daniel Burnham: das Hotel The Boxer in Boston
14 Uhr: Check-in im Hotel The Boxer
Unsere Unterkunft für die drei Tage in Boston ist ein kleiner Traum. Das Hotel The Boxer entpuppt sich als historischer Backsteinbau, der wie Daniel Burnhams Flatiron Building in New York City spitz zuläuft. Auch unser Zimmer besitzt die Form eines Bügeleisens und erlaubt uns einen hübschen Ausblick auf die Stadt.

Blüten unter Regenschirm in den Boston Commons
15 Uhr: Erster Stadtspaziergang durch Boston
Erkenne ich die Skyline noch? Diese Frage stelle ich mir zum Auftakt unserer drei Tage in Boston. Ich war im Alter von acht Jahren in der Kapitale New Englands, als eine Tante und ein Onkel hier wohnten. Es sollte sehr lange mein einziger Trip in die USA bleiben.

Lecker: Beantown Pastramy
Anfangs bin ich ein wenig verloren. Doch bald setzt die Erinnerung ein: der historische Quincy Market, dekadente Werbung für Lobster Mac ‘n Cheese, das Kopfsteinpflaster in Marshall Street, der Dampf, der aus den Kanälen aufsteigt. Ja, das ist das Boston, wie ich es vor meinem inneren Auge abgespeichert hatte.

Beantown, wie es leibt und lebt
Der Eindruck verfestigt sich, während wir entspannt die Stadt erkunden. Einzig der für April ungewöhnliche Kälteeinbruch mit Werten knapp über dem Gefrierpunkt irritiert uns leicht. Während in den Boston Commons die Kamelien blühen, frieren wir uns einen ab.
17 Uhr: Blick auf Boston im Prudential Tower
Der 229 Meter hohe Prudential Tower ist schon 1960 Bestandteil der Skyline von Boston. Ich erinnere mich an die klaren Konturen des International Style mit einem rundum verglasten Aufsatz. Dieser beherbergt neuerdings eine veritable Erlebniswelt mit Multimediainstallationen und auffälligen Sitzgelegenheiten. Im 52. Stock auf mehr als 200 Metern Höhe angekommen, bleibt uns beim Blick aus dem Fenster zunächst die Erkenntnis, dass der unten nasse Schnee hier liegen oben bleibt.

Nasskalt: Blick auf Boston vom Prudential Building im Schneeregen
Doch auch das schlechte Wetter hat was. Vor allem, als wir uns im Restaurant The View niederlassen, um die Ankunft in der größten Stadt New Englands mit »Lobster Ravioli« zu feiern. Die Pasta ist gut, aber mit 45 Dollar plus Steuern und Trinkgeld ein happiger Posten auf der Rechnung.
19 Uhr: Weißer Spargel im Prudential Center
Zurück in irdischen Gefilden geht normaler zu. Das Prudential Center mag eine von vielen Shopping Malls in Downtown Boston sein, doch neuerdings besitzt sie ein Alleinstellungsmerkmal namens Eataly. Ein riesiger Supermarkt mit Prosciutto, Parmesan, Prosecco und tausend anderen Leckereien aus Italien.

Prosecco und Pasta galore: Eataly im Prudential Center
Doch nicht nur das, denn zu meiner Freude mache ich ungeahnte Fortschritte bei einer lebenslangen Mission: der Aufspürung von weißem Spargel in den USA.

Riesenauswahl: Zitrusfrüchte in der Bostoner Filiale von Eataly
Den hatte ich auf dieser Seite des Atlantiks bislang nur in Form winziger Partikel in einer Suppe sowie als eine Art Fata Morgana auf einigen Werbeschildern gesehen. Bei Eataly steht ein appetitlich aussehendes Bündel für 17 Dollar parat. Es spricht für den unnachahmlichen Geschäftssinn der Kaufleute aus den Niederlanden, dass sie auch hier wie so oft die Nase vorn haben. Aber das nur am Rande.

Italien ist so nah: Schilder in Bostons North End
Tag 2 in Boston, 8.30 Uhr: Little Italy im North End
Frühstück? Können wir gut gebrauchen nach der extralangen Nacht. Also machen wir uns auf den Weg ins North End, das zu Fuß nur eine Viertelstunde vom Hotel entfernt ist. Das älteste Wohnviertel von Boston befindet sich auf einer Landzunge, die einst eine Insel war.

Wetterresistent: Radfahrer an Bostons Waterfront
Erst als immer mehr Leute hier leben wollten und die Stadt schnell größer wurde, hat man die Bucht zugeschüttet und dem Meer zusätzliches Land abgerungen. Im Café dello Sport bestellen wir Dolci und Espressi. Diesen Jumpstart in den Tag können wir gut gebrauchen, denn als nächstes haben wir uns in eine Radtour eingebucht.

Der teuerste Platz New Englands: Louisburg Square in Beacon Hill
10 Uhr: Radtour durch Boston mit Urban AdvenTours
Auch heute macht der neuenglische Frühling keine substanziellen Fortschritte. Es ist sechs Grad, windig und trocken. Anlass für die drei Guides, sich um das Wohlbefinden der acht Teilnehmer zu sorgen. Ob wir Handschuhe und Mützen dabeihaben? Brauchen wir nicht, denn wie sich herausstellt leben alle Radler in den Niederlanden. Und dort weiß man, dass einem die Gliedmaßen nicht so schnell abfallen. Kein Grund zu jammern also. Schlimm genug, dass sie hier in den USA mit E-Bikes fahren anstelle von Muskelkraft.

Typisch New England: Ein Hummer als Türklopfer
Zwei unserer Guides sind eloquente Pensionäre. Der Dritte stellt sich als Skilehrer vor, der sich außerhalb der Saison anderweitig verdingen möchte. Unserer Meinung nach allerdings könnte er im Moment ganz gut gebraucht werden oben in den frisch verschneiten Bergen Vermonts oder Upstate New Yorks.
Nach der üblichen Vorstellungsrunde brechen wir zu einer Rundreise durch die größte Stadt von New England auf. Über die Waterfront und TD Garden, wo die Bruins und die Celtics spielen, gelangen wir nach Beacon Hill, wo die Elite der Stadt lebt.
11 Uhr: Mit dem Fahrrad nach Beacon Hill
Dreigeschossige Bauten aus Backstein mit großen Fenstern und der charakteristischen wellenförmigen Fassade, die sich rundum eine lang gezogene Grasfläche aneinanderreihen. So gestaltet sich der Wohnalltag am Louisburg Square, wo die begehrten Häuser inzwischen einen zweistelligen Millionenbetrag kosten.

Blumengeschäft in Beacon Hill
Wir erfahren, dass der ehemalige US-Außenminister John Kerry zu den Privilegierten gehört, die hier, am teuersten Flecken von Beacon Hill, ein Haus besitzen. Ziemlich elitär, könnte man meinen, aber dabei nicht unsympathisch. Einige Bewohner bringen ihre Verbundenheit zu New England durch einen Türklopfer in Form eines Hummer zum Ausdruck. Außerdem sind die Automobile deutlich bescheidener als in mancher Vorstadt. Bostons Version von Understatement.
12 Uhr: An den Ufern des Charles River
Wer ein paar Tage in Boston verweilt, gelangt unweigerlich zum Charles River. Der Fluss trennt Boston von Cambridge mit der Elite-Universität Harvard – und er und seine Ufer werden immer mehr zu einem Fitnessstudio unter freiem Himmel. Doch auch die Kultur hat hier ihren festen Platz: Im Hatch Memorial Shell tritt im Sommer regelmäßig die besten Orchester auf.

Unwirklich: das Jenga Building von Paulo Rocha der Boston University
Ganz in der Nähe überqueren wir die Uferstraße, um das South End anzusteuern. Vorbei am abenteuerlichen Jenga Building der Boston University, das Paulo Rocha entworfen hat, erreichen wir Fenway Park. Die Spielstätte der Boston Red Sox ist Baseball-Fans heilig, eine Führung steht für den nächsten Besuch in Beantown oben auf dem Zettel.

Heiliger Grund: Fenway Park mit Baseball-Statue
Der spektakulärste Kunstraub der Geschichte
Das gilt auch für das Isabella Stewart Gardner Museum. Das Ausstellungshaus war am Morgen des 18. März 1990 Schauplatz des wohl spektakulärsten Kunstraubs der Geschichte. Damals sind am Morgen nach dem bierseligen St. Patrick’s Day zwei als Polizisten verkleidete Kriminelle beim Wachpersonal vorstellig geworden.

Schauplatz des größten Kunstraubs der Geschichte: Fenway Park, an dessen Rand sich das Isabella Stewart Gardner Museum befindet
Nachdem sie dieses überwältigen und fesseln konnten, haben sie 13 Werke von den Wänden entfernt. Darunter »Das Konzert« von Jan Vermeer und Rembrandts »Christus im Sturm auf dem See Genezareth«. Keines der Bilder ist jemals wieder aufgetaucht. Der Vermeer gilt als wertvollstes verschollenes Gemälde des Planeten. Der Gesamtwert der Beute beläuft sich auf über eine halbe Milliarde Euro.

Ziel unbekannt: Statue des American Indian vor dem Museum of Fine Arts
14 Uhr: Das Union Oyster House
Nach der ergiebigen Stadterkundung verspüren wir Hunger. Also machen wir uns auf zu einer Legende. Das Union Oyster House ist seit 1826 ununterbrochen in Betrieb und darf sich daher mit dem Ehrentitel des ältesten Restaurants Amerikas schmücken. Hausspezialität: Lobster Roll.

Gruß aus der größten Stadt New Englands: Lobster-Sandwich mit Fritten im Union Oyster House in Boston
Die Tische in dem Haus sind seit Generationen zu jeder Tageszeit gut besetzt. Zu den illustren Gästen gehörten Bruce Springsteen und Helmut Kohl, die auf einem Schild in einem Atemzug genannt werden.

Weird: der Boss und der Bimbes-Kanzler nah beieinander
Ich muss kurz nachdenken, ob ich das stimmig oder irritierend finde. Doch dann bringt mich das umwerfend gute Sandwich auf andere Gedanken.

Verkauft sich immer gut: Schild zum Lieblingsplatz von John F. Kennedy im Union Oyster House
15.30 Uhr: Ein paar Stunden auf der Newbury Street
Die Newbury Street ist Bostons »Off-Einkaufsstraße«. Hier gibt es Schallplatten von Jonathan Richman, Galaxie 500, den Pixies oder Dinosaur Jr., die allesamt aus Boston stammen. Aber auch Boutiquen für Yuppie-Bedarf. Bei Patagonia gipfelt dies darin, dass nunmehr eine Tafel mit Mitarbeiterempfehlungen mitten im Raum steht, als handele es sich um eine Buchhandlung.

Die Boston Celtics auf dem Court im TD Garden vor ausverkauftem Haus
18 Uhr: Die Boston Celtics im TD Garden
Langsam steigt die Freude auf den Abend, denn wir haben Tickets für die Celtics ergattert. Das NBA-Team um Jason Tatum hat die Saison mittlerweile mit dem Titelgewinn abgeschlossen. Auch an diesem Abend ziehen sie gegen die Sacramento Kings eine atemberaubende Show mit Hochgeschwindigkeitsbasketball ab. Bald sind sie ob ihrer Überlegenheit so gelangweilt, dass sie den Gegner zurück ins Spiel kommen lassen, um ihn danach abermals zu demütigen.

Die Celtics haben gemacht, was sie eben so machen: siegen
Eine Partie auf sehr hohem Niveau, für das es sich tief in die Tasche zu greifen lohnt. Kleiner Tipp: ein Bier trinken wir erst nachher. Im TD Garden kostet ein Pint 18 Dollar.

Abenteuer Großstadt: Radfahrerinnen in Beantown
Tag 3 in Boston: 8 Uhr, joggen am Charles River
Die morgendliche Sporteinheit ist frostig, doch der Fluss ist nah und die Strecke am Ufer gut. Wir mögen es an unbekannten Orten laufen zu gehen, denn das sind heutzutage die einzig verbleibenden Gelegenheiten, zu denen man nicht reflexhaft die Kamera zückt, um Bilder zu machen. Daher ist man gezwungen, Strecke und Umgebung direkt im Gedächtnis abzuspeichern.

Gediegen: der Campus von Harvard
10 Uhr: Mit dem Fahrrad nach Cambridge
Anschließend nehmen wir uns ein Fahrrad von Bluebike, dem örtlichen Sharing-System. Unser Ziel ist Cambridge, das sich etwa sechs Kilometer westlich am Nordufer des Charles River befindet. Hier breitet sich bekanntlich der Campus von Harvard aus. Alte Bauten im neoklassizistischen Stil mit ehrwürdiger Baumsubstanz und einer gewissermaßen feierlichen Atmosphäre.

„A shady lane, everybody needs one“
Außerhalb der elitären Lehranstalt bestimmen Studenten, Regenbogenflaggen und andere leicht abgegriffene Isignien der Rebellion das Straßenbild.

Bücherregale auf mehreren Stockwerken: Hier könnte ich Stunden verbringen – nicht nur bei Regen
Über eine Stunde verbringen wir allein im Harvard Book Store mit seiner ausgedehnten Literaturabteilung. Zu meiner Freude hat es auch eine Gruppe junger deutscher Literaturfans hierhin verschlagen, die sich ehrerbietig über das Werk von Jane Austen unterhalten.

Fundgrube: die Plattenläden in Cambridge
14 Uhr: Seaport, Bostons neuestes Viertel
Allzu viel Zeit haben wir nicht für Cambridge, denn für den frühen Abend haben wir uns auf eine Food-Tour eingebucht.

Wieder wellenförmig: die zeitgenössische Architektur greift die klassische Formensprache der Bostoner Wohnbauten auf
Doch zuvor gilt es noch ans andere Stadt nach Seaport zu fahren. Hier wurden die ehemaligen Hafenanlagen in jüngerer Vergangenheit zugunsten eines Viertels weg gentrifiziert, das an die Hafen City in Hamburg erinnert. Allerdings ohne Elbphilharmonie oder eine vergleichbare Bau-Ikone.

Ein Muss bei drei Tagen in Boston: das Institute of Contemporary Art
Wir bereuen den Weg hierhin trotzdem nicht, auch wegen des Institute for Contemporary Art. Das Museum besitzt keine eigene Sammlung, sondern versteht sich als Kunstraum für Wechselausstellungen.

Inspirierend, herausfordernd, aufwühlend: Werke von Firelei Báez im Boston Institute of Contemporary Art
Die Schau mit Werken von Firelei Báez (*1981, Dominikanische Republik) beschäftigt sich auf intellektuell hintergründige und handwerklich versierte Weise mit Kolonial-, Siedlung- und Sklavereigeschichte.
17 Uhr: Food Tour mit Bites of Boston
Unsere drei Tage in Boston nähern sich dem Ende. Höchste Zeit also, dass wir uns noch mal mit der boomenden kulinarischen Szene befassen. Bei Bites of Boston werden wir fündig: Eine Führung mit vier Stopps im South End, wo wir bislang kaum Zeit verbracht haben.

Wohlfühlküche aus den Südstaaten: das Bootleg Special im South End
Guide Jillian empfängt uns im Elephant Walk. Ein gelungener Auftakt, denn das Lokal wird von Kambodschanern betrieben, die nach Frankreich ausgewandert sind und die beide Landesküchen vereinen.

Kamboschanisch-französische Fusionküche im Elephant Walk im South End
Kulinarische Höhenflüge
Die anderen Restaurants sind gut und abwechslungsreich kuratiert: ein funky Lokal mit Küche aus den Südstaaten, der Käse-Shop eines ehemaligen türkischen Volleyball-Trainers und ein ehrgeiziger Mexikaner. Als Garnitur gibt es Jillians Version der (kulinarischen) Stadtgeschichte und Kuriositäten entlang der Strecke. Nach drei Stunden sind wir pappsatt und leicht angeschickert.
Ideale Voraussetzungen, um am nächsten Tag den Roadtrip durch New England anzutreten.

Very zeitgenössisch: Arbeit von Firelei Báez im Boston Institute of Contemporary Art
Weitere Informationen zu unseren drei Tagen in Boston
Boston ist gut an Europa angebunden. Neben den üblichen Airlines solltet ihr mal Jet Blue in Erwägung ziehen, die ein eigenes Terminal in Boston haben, was die leidigen Einwanderungsformalitäten gemeinhin beschleunigt. Jet Blue fliegt mit einem Airbus 321 ab Amsterdam Schiphol und macht auch sonst vieles anders.

Es wird noch geraucht: Tabakgeschäft Leavitt & Peirce in Cambridge
Das Hotel The Boxer ist komfortabel, aber nicht übermäßig auf Luxus getrimmt. Die Preise schwanken stark, wie das nicht nur in den USA heute so ist, und liegen zwischen 150 und 400 Dollar pro Nacht.

Vergangenheit und Gegenwart dicht beieinander
Die Radtour mit Urban AdvenTour dauert gut drei Stunden und kostet 60 Dollar (E-Bike 110 Dollar). Die Food Tour mit Bites of Boston kommt auf 99 Dollar.

Dampfende Straße mit der Park Street Church
Tickets für die Celtics sind eher teuer. Zwar starten die preiswertesten bei 45 Dollar, doch der Durchschnittspreis liegt bei über 200 Dollar – das Ende der Preisskala ist hingegen offen.

In der Form eines Bügeleisens: Suite im Hotel The Boxer
Weitere Informationen auf der Webseite von Discover New England oder auf der Homepage von Meet Boston.

Sakralbau von Henry Hobson Richardson in der Innenstadt von Boston
Text und Bilder: Ralf Johnen, Juli 2024. Der Autor war zuletzt auf Einladung von Discover New England und Meet Boston vor Ort.

Stop the show: ein Bier namens Built to Spill
4 Comments
Tolle Seiten , habe mir viel gespeichert. VG aus dem Allgäu, Anne
Oh, vielen Dank und gute Reise!
Wieder ein sehr, sehr guter und anschaulich ansprechender Bildbericht mit leichter, liebenswerter Niederländischer Färbung. Man fühlt sich direkt in die beschriebenen Städte und Landschaften hineinversetzt, und das oft klischeehafte Deutsche Bild der USA wird radikal geändert und subjektiv objektiviert. Wieder herzlichen Dank und weiter so ! Manni
Lieber Manfred, vielen Dank für die differenzierte Bewertung meiner Arbeit.
Viele Grüße,
RJO